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eneuron Projektbeschreibung

Elektronische Post, besser bekannt als E-Mail, ist eine der wichtigsten Errungenschaften im Zuge des Internet. Heutzutage werden zahlreiche Geschäfts-prozesse über E-Mail abgewickelt. Aus diesem Grund müssen geschäftlich relevante Mails gesichert werden, wozu in einigen Ländern die Unternehmen sogar gesetzlich verpflichtet sind. Aber auch ohne äußeren Zwang sollte die Sicherung der Mails eine Selbstverständlichkeit sein. Leider wird dies durch die technische Unterscheidung zwischen eingehenden und ausgehenden Mails erschwert, da diese meist von unterschiedlichen Programmen verarbeitet werden. Der Mail and Relay Service (eneuron) führt beide Vorgänge zusammen und ermöglicht eine einfache und transparente Sicherung der Mails. Auf der anderen Seite wird das Mail-System durch unerwünschte Werbemails kontaminiert. Solche als Spam oder auch UCE bezeichnete Mails verbrauchen nicht nur Bandbreite, Speicherplatz und Rechen-zeit, sondern auch kostenintensive Arbeitszeit zum Sichten und Löschen der unerwünschten Mails. Hierzu wurden sogenannte Spam-Filter entwickelt, die versuchen automatisch Spam zu erkennen und zu löschen. Ein Problem von Spamfiltern besteht aber darin, dass eine eingehende Mail zunächst akzeptiert und erst danach aufgrund von Filterregeln verworfen wird. So gelangt ein regulärer Absender zu der Ansicht, dass seine Mail angekommen ist. Der Empfänger hingegen erhält entweder die Mail nicht, da sie vom Spamfilter gelöscht wurde, oder er muss andernfalls dennoch alle potentiellen Spam-Mails durchgehen, selbst wenn diese in einem Ordner für mutmaßlichen Spam gespeichert werden. Weiterhin arbeiten übliche Spam-Filter mit (statistischer) inhaltlicher Analyse des Mailinhaltes. Grundsätzlich wird aus den Wörtern oder Sätzen der Mail ein Wert berechnet, der angeblich den Grad an “Spammigkeit” misst. Allerdings gibt es hier Ausreißer in beiden Richtungen: Manche Spam wird als erwünscht bewertet und manch erwünschte Mail als Spam. Während ersteres lediglich die Sinnhaftigkeit eines Spamfilters in Frage stellen mag, so kann letzteres zu Gewinn- oder zumindest Image-Einbuße führen! Da algorithmisch keine echte inhaltliche Textanalyse möglich ist, können prinzipbedingt Spamfilter niemals mit 100% Erfolgsquote arbeiten. Hier setzt nun eneuron an.

Sicherung des Mailverkehrs eneuron sichert den gesamten Mailverkehr. Wenn in der Institution private Mails erlaubt sind, so kann eneuron so eingerichtet werden, dass private Mails nicht gespeichert werden. Des weiteren kann für bestimmte Absender, z.B. für Newsletter, angegeben werden, dass deren ebenfalls Mails nicht gesichert werden sollen.

Abweisung unerwünschter Absender eneuron verwendet auf Wunsch eine Liste zulässiger Absender. Bekannte und erwünschte Absender werden durch-gelassen, bekannte aber unerwünschte abgewiesen. Für die Behandlung unbekannter Absender sind mehrere Möglichkeiten vorgesehen. So können unbekannte Absender unter Vorbehalt zunächst akzeptiert werden, aber er muss sein Konto und somit seine Mail über ein Webportal oder zweiter Mail noch freischalten lassen. Zusätzlich oder auch alternativ können bestimmte interne Konten für unbekannte Absender freigeschaltet werden.

Integration von eneuron eneuron kann in jede bestehende Mail-Infrastruktur integriert werden. Die einzige Voraussetzung ist, dass der Mailverkehr über das “Simple Mail Transfer Protocol” (SMTP) stattfindet. Dies ist ohnehin eine Grundvoraussetzung für den Mailverkehr über das Internet.

Der Versand einer Mail erfolgt über ein Mail-Programm, das die Mail über einen SMTP-Server an die designierten Empfänger weiterleitet. Die Mail eines externen Absenders wird letztlich auch an den SMTP-Server übermittelt, der die Mail in den Mail-Server einspeist. Der interne Nutzer ruft über sein Mail-Programm die dort gespeicherten Mails ab. Hierbei werden nur eingegangene Mails durch den Mail-Server gesichert. Meist liegen diese aber nach Abholung nur noch auf allen Arbeitsplatzrechnern verteilt, ebenso wie ausgegangene Mail. Dies erschwert eine effektive Sicherung des Mailverkehrs erheblich. Ferner wird zudem meist nicht zwischen privaten und geschäftlichen Mails unterschieden. Eine Behandlung unbekannter Absender wird üblicherweise durch einen der eingangs erwähnten Spam-Filter geregelt. eneuron wird dem bisherigen SMTP-Server vorgeschaltet. Es müssen hierzu keine Änderung auf den Arbeitsplatzrechnern oder bei externen Ansprechpartnern durchgeführt werden. Die einzige Änderung betrifft die bestehenden SMTP-Server.

eneuron lässt sich auch dann Gewinn-bringend einsetzen, wenn die eigenen SMTP- und Mail-Server nur über den Internet-Provider und nicht unmittelbar im LAN zur Verfügung steht. Letztlich können hier nicht alle Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten vorgestellt werden. Beschaffen Sie sich hierzu einfach das Handbuch von unserer Webseite.

Kurzfassung eneuron: • Sicherung des gesamten Mailverkehrs • Zentrale Ablage eingegangener und ausgegangener Mails • Option: Keine Sicherung privater Mails • Effektive Spam-Bekämpfung durch Absenderklassifizierung • Positiv-Liste erwünschter Absender • Behandlung unbekannter Absender: • Option: Vorbehaltliche Akzeptanz • Option: Offene Konten • Option: Abweisung • Behandlung unbekannter Absender Transparente, einfache und nahtlose Integration in jegliche Mailinfrastruktur auf SMTP-Basis.


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